Kategoriearchiv: Wettkampfsport

Deutsche Jugendmeisterschaft im Flossenschwimmen in Erfurt

Georg Fischer auf dem Weg zur Nationalmannschaft?

Bei den 43. Deutschen Jugendmeisterschaften im Flossenschwimmen in Erfurt konnten die Delitzscher Sprinter Phillip Nathrath und Georg Fischer ihr Können auf höchstem nationalen Niveau unter Beweis stellen.

228 Sportler aus 31 deutschen Vereinen kämpften um die begehrten Edelmetalle, Bestzeiten und Rekorde.
Mit durchgehenden Leistungssteigerungen bewies Phillip Nathrath (JG 97), dass er zu den stärksten deutschen Flossenschwimmern seiner Altersklasse gehört. Dies zeigt sich eindrucksvoll an drei hervorragenden fünften Plätzen. Vergleichbar wird diese Leistung mit Blick auf die Trainingsumfänge der Konkurrenz. Hier finden sich u.a. Sportler aus Leipzig, Rostock und Plauen, welche teilweise mehrere Wassertrainingseinheiten täglich durchführen. Die Loberstädter Flossenschwimmer hingegen können maximal ein- bis zweimal ins Wasser, pro Woche versteht sich. Durch großes Engagement auch über das Vereinstraining hinaus, gelingt es Phillip ganz vorn dabei zu sein. Eine große Leistung!

Die Vorbereitung lief für Georg Fischer (JG 95) suboptimal. Aufgrund von Krankheit und Prüfungsvorbereitung musste er im Vorfeld mehrfach auf das Training verzichten.
Umso erfreulicher waren seine durchweg sehr guten Zeiten, die sich in Leistungssteigerungen über die 100m Distanzen wiederspiegeln.
Die 100m Streckentauchen absolvierte er über ein halbe Sekunde schneller (41,93s) und sicherte sich den Vizemeistertitel.
In drei weiteren Rennen erkämpfte er jeweils die Bronzemedaille.
Mit diesen Spitzenleistungen konnte sich Georg überraschend für die engere Auswahl der Jugendnationalmannschaft empfehlen.
In den nächsten 4 Wochen muss das Training noch einmal intensiviert werden.
Dann findet die offene Deutsche Meisterschaft in Riesa statt und für Georg wird hoffentlich der Traum vom Sprung in die Nationalmannschaft wahr.

Titelverteidigung erfolgreich abgeschlossen

Das Projekt Titelverteidigung Länder- und Jugend-Länderpokal ist erfolgreich abgeschlossen!
Glückwunsch dem Team Sachsen zum Gewinn.

Team Sachsen:
Jennifer Estate, Patricia Vogel, Lisa Kohnert, Sandra Pilz, Christin Saupe, Sven Lützkendorf, Florian Kritzler, Malte Striegler, Erik van de Sand und Sidney Zeuner.
Team Sachsen Jugend:
Pia Lorenz, Julia Schaufel, Freya Striegler, Ann-Sophie Säckel, Antonia Neumann, Tobias Höra, Lukas Neumann, Sebastian Heise, Georg Fischer (TC-Delitzsch), Eric Vogt.
Trainer:
Dirk Franke, Frank Hannich und Boris Meißner (TC-Delitzsch).

Phillip Nathrath im Bestzeitenrausch

Vom 25. – 26.2. fand die 22. offene Sachsenmeisterschaft im Flossenschwimmen (FS) in Plauen statt. Unter den 279 Sportlern aus 28 Vereinen befanden sich auch 9 Athleten des Tauchclub Delitzsch. 6 x Gold, 15 x Silber,  zwei Bronzemedaillen und viele gute Platzierung fischten die Loberstädter aus dem Wasser.

Jil Gusmanov (JG 99) startete erstmalig mit einer Monoflosse, einer Flosse für beide Füße, die durch delfinartige Bewegung des Sportlers wie eine Fischflosse fungiert. Jil konnte sich bei allen Starts deutlich steigern. Dies zeigt sich am eindrucksvollsten über die 400m FS mit einer Verbesserung um 59s auf 5:46,92 min.
In der Alterklasse B (95 / 96) erkämpfte Jenny Wehmann auf den langen Distanzen (400 – 1500m) zwei Sachsenmeister- und zwei Vizemeistertitel. Ihre Schwester Jill (JG 99) absolvierte erstmals die 100m Streckentauchen (ST). Hierbei wird Distanz unter Zuhilfenahme einer 1-Liter-Druckluftflasche komplett getaucht. In einer Zeit von 1:11,65 belegt sie hier den dritten Platz.
Die 4x100m Staffel der Damen sicherte sich in der Besetzung Carolin Schramm, Jill Wehmann, Lena Weber und Jenny Wehmann in einer Zeit von 4:27,51 den zweiten Platz in der Juniorenwertung.

Bei den Jungen erschwamm Niclas Fröhlich (JG 2000) über 400m FS einen hervorragenden 6. Platz.
Täglich grüßt das Murmeltier hieß es bei den insgesamt 8 Silbermedaillen in den Einzeldisziplinen für Phillip Nathrath und Georg Fischer. Stets konnte sich ein Sportler vor den Loberstädter Sprintern platzieren. Dies schmälert die Leistungen jedoch keineswegs, denn gemessen an den geringen Möglichkeiten im Wasser zu trainieren sind beide Athleten absolute Spitze. Phillip glänzte durchweg mit Bestzeiten, wobei sein 100m ST Sprint in 48,65 s besondere Erwähnung finden muss. Mit nagelneuer Flosse konnte auch Georg seine Zeiten drücken. Fast eine Sekunde Steigerung über 50m ST (17,22 s) befeuert die Hoffnung auf den ganz großen Sieg bei den Deutschen Jugendmeisterschaften im Mai. Doch zuvor darf Georg wie schon im Vorjahr beim Länderpokal die Landesauswahl Sachsen beim hoffentlich nächsten Triumph unterstützen.


Bei den Erwachsen (JG 90 und älter) errang Boris Meißner drei Sachsenmeistertitel. Die 400m ST absolvierte er in neuer Bestzeit von 3:44,42 min und wurde Vizemeister.
Die 4x50m und 4x100m Staffel der Herren in der Besetzung Meißner, Nathrath, Fröhlich, Fischer erkämpfte 2 weitere Silbermedaillen.

Ein großer Dank gilt unseren Kampfrichterinnen Annett Mäder und Sylke Wehmann.

Erfolgreicher Saisonabschluss der Delitzscher Orientierungstaucher

Am vergangen Wochenende fand der UC-60-Werdau-Pokal in Pahna statt, an dem sich ca. 50 Wettkämpfer beteiligten.

Den Anfang bildete die Mannschaftsorientierung nach Karte (MONK) bei dem die Aufgabe und Schwierigkeit darin besteht,  erst Unterwasser den Kurs mit Hilfe einer maßstabsgetreuen Karte zu errechnen. Erfolgreich konnte sich das Team aus Dirk Preuß und Wilfried Krause durchsetzen und belegte den ersten Rang.

Am selben Vormittag wurde zusätzlich noch eine Schnelltauchstaffel ausgetragen, bei welcher 100m Unterwasser von jedem Sportler zu absolvieren sind. Auch hier konnte sich das Delitzscher Team bestehend aus Dirk Preuß, Boris Meißner, Wilfried Krause und Carolin Schramm vor dem Brandburger Team den ersten Rang erkämpfen.

Der Punkte-Kurs bildete den Abschluss des ersten Wettkampftages. Hierbei ist das Ziel die fünf Punkte möglichst schnell zu finden. Bei einer Sicht von ca. 1,5m ist das  nicht immer ohne Weiteres möglich, allerdings konnten sich auch hier Dirk Preuß, Wilfried Krause und Carolin Schramm jeweils in ihrer Altersklasse den ersten Platz sichern. Boris Meißner musste sich der starken Konkurrenz geschlagen geben und belegte Platz sechs.

Den Abschluss des Wettkampfes bildet die Mannschaftskomplexübung.  Auch hier meisterte das Delitzscher Team die Aufgabe erfolgreich, konnte sich jedoch nicht gegen das Team von Brandenburg durchsetzen und belegte Platz zwei.

In der Mannschaftswertung ertauchten die Loberstädter einen sehr guten zweiten Platz.

In der Kombinationswertung der Sachsenmeisterschaft, die sich aus mehreren Wettkämpfen zusammensetzt, konnte sich Dirk Preuß und Georg Fischer jeweils in ihrer Altersklasse den dritten Platz sichern. Jenny Wehmann und Wilfried Krause erzielten jeweils den zweiten Platz. Carolin Schramm konnte sich in der weiblichen Jugend erfolgreich durchsetzen und erkämpfte den ersten Platz.

Insgesamt kann das Delitzscher Team auf eine sehr erfolgreiche Saison zurückschauen. Mit vielen Erfolgen bei der Weltmeisterschaft, der Deutschen Meisterschaft und den zahlreichen Pokalwettkämpfen, ist der Tauchclub Delitzsch nach wie vor solide in der nationalen und internationalen Spitze vertreten.

Zwei WM-Titel gehen nach Delitzsch

Gold für Deutschland! Erst am letzten Wettkampftag der 14. Weltmeisterschaft im Orientierungstauchen am Störitzsee bei Berlin erfüllte sich bei der sogenannten Mannschaftstreffübung (MTÜ) der Traum vom Titel. Die Deutschen Herren mit den Delitzschern Willi Krause un Daniel Sonnekalb sowie Max Lauschus und Jan Zeggel aus Rostock absolvierten den fast 700 Meter langen Kurs in der schnellsten Zeit von 6:28 Minuten und hatten im Ziel nur zwei Meter Abweichung vom Zentrum. Dieses Ergebnis war von der Konkurrenz nicht mehr zu toppen und das deutsche Team somit Weltmeister. Die Ungarn belegten Platz zwei und das Team aus der Ukraine wurde Dritter.

Der Führungsmann bei der MTÜ, Daniel Sonnekalb, hatte sich tags zuvor bereits eine Silbermedaille geholt. Beim M-Kurs glänzte er mit einem Zentrumseinlauf und verwies somit zeitbessere Sportler auf die Ränge. Weltmeister in dieser Disziplin wurder Ukrainer Zolotov.

Die Delitzscher Weltmeister (Daniel Sonnekalb und Willi Krause)Für zwei weitere Medaillen sorgte der 19jährige Willi Krause bei der zeitgleich zur Weltmeisterschaft ausgetragenen Jugend-Europameisterschaft. Hier gingen Nachwuchstalente aus zwölf Ländern an den Start. Bei einer Unterwassersicht von etwa zwei Metern tauchte er den Stern- und den 5-Punkte-Kurs mit routinierter Sicherheit und wurde Bronze bzw. Silber belohnt. Eine Klasse Leistuung, die für die Zukunft einiges erhoffen lässt.

Für optimale Wettkampfbedingungen am Störitzsee sorge übrigens ein Organisationsteam mit Migliedern der Vereine SG Stahl Brandenburg, TSC Rostock und dem Tauchclub Delitzsch.