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Phillip Nathrath und Georg Fischer überzeugen beim 11. Sprintpokal in Leipzig

Am vergangenen Sonntag fand der 11. Sprintpokal in der Universitätsschwimmhalle in Leipzig statt. Dazu waren 318 Sportler aus 30 Vereinen angereist.

Der Sprinter Georg Fischer (Jahrgang 1995) erkämpfte sich in der ersten Disziplin 50m Flossenschwimmen (FS) mit persönlicher Bestzeit den Einzug ins Finale. Dazu musste er sich gegen 94 Sportler durchsetzen und und belegte später im Finale in 20,98s einen hervorragenden siebten Platz. Mit einer Bestzeit und Platz vier wurde seine Leistung über 100m FS belohnt.

Phillip Nathrath zeigte ebenfalls eine deutliche Steigerung und konnte sich über viele Bestzeiten und gute Platzierungen freuen. Überragend war sein Sieg beim Wettkampf 50m FS (Kraul) wo er in 26,23s die Konkurrenz auf die Plätze verwies.

Ihren ersten Wettkampf im Flossenschwimmen bestritt Jil Gusmanov und überzeugte dabei ihre Trainerin Beatrice Meißner mit sehr guten Leistungen. Das vereinsinterne Duell gegen Marika Matthias über 50m FS (Kraul) konnte sie mit einer Zehntelsekunde Vorsprung knapp für sich entscheiden. Niclas Fröhlich und Marika Matthias (beide Jahrgang 2000) erkämpften viele persönliche Bestzeiten, die durch ihr engagiertes Training mit 3 Trainingseinheiten pro Woche zu erklären sind.

Lena Weber und Daniel Noeßke absolvierten ihren ersten Wettkampf mit der Monoflosse. Hierbei wird der Vortrieb mit einer einzigen Flosse durch delfinartige Bewegungen erzielt. Beide Sportler konnten die vom Trainer geforderte Technik gut umsetzen und übertrafen die angestrebten Leistungen deutlich.

Die Sportlerinnen Carolin Schramm, Jenny Wehmann und Jennifer Mehnert mussten dem harten Vortag Tribut zollen. Sie nahmen am Förderkaderlehrgang in Leipzig teil, bei dem in vier Stationen technische Details des Flossenschwimmens analysiert und verbessert wurden. Dieser Lehrgang dient der Vorbereitung auf die Saisonhöhepunkte Sachsenmeisterschaft im Februar und die Deutschen Jugend- und Juniorenmeisterschaft im Mai 2011.

Ausschließlich Bestzeiten konnte Jill Wehman  für sich verbuchen. Sie bleibt damit in der Sachenliga Finswimming auf Erfolgskurs und hat schon jetzt Platz 2 sicher.

Die Delitzscher 4 x 50m Staffeln mit Carolin Schramm, Jill Wehmann, Jennifer Mehnert und Jenny Wehmann sowie Thomas Oehlert, Daniel Noeßke, Phillip Nathrath und Georg Fischer erreichten Platz 8 und 6.

Bericht zum 11. Sprintpokal

Am letzten Wochenende fand der 11. Sprintpokal in Leipzig statt, an dem sich über 300 Sportler in mehr als 900 Einzelstarts untereinander in verschiedenen Disziplinen messen konnten. Voraus ging der alljährliche Förderkader, an dem sich aus dem Tauchclub Delitzsch e.V. Jennifer Mehnert, Phillip Nathrath, Georg Fischer, Jenny Wehmann und Carolin Schramm beteiligten. Die Sportler bekamen wertvolle technische Hinweise im Bereich des Flossenschwimmens an vier Stationen vermittelt. Höhepunkt war die Unterwasseraufnahme, die anschließend kritisch durch Landestrainer Dirk Franke analysiert wurde.

Geschafft durch den Vortag aber auch überwältigt durch das starke Teilnehmerfeld, fiel es den Delitzscher Sportlern schwer, sich auf vordere Plätze zu kämpfen.

Erfolgreichster Sportler war Phillip Nathrath, der sich mit fast allen Starts in die TopTen schwamm. Besonders erwähnenswert ist der erste Platz auf 50 m Kraul. Aber auch Georg Fischer bewies seine Sprinterfähigkeit. So schaffte er es in das Finale auf der Strecke 50m Flossenschwimmen. Hier musste er sich zwar geschlagen geben, aber insgesamt reichte es noch für einen hervorragenden dritten Platz im Vorlauf. Weitere Platzierungen befinden sich unterhalb der besten zehn in seiner Altersklasse.

Andere Sportler, wie die zwei jungen Mädchen Jil Gusmanov und Marika Matthias konnten zwar nicht mit Platzierungen, aber mit neuen Bestzeiten glänzen. So verbesserte Jil ihre Zeit um 20 Sekunden auf 100m Flossenschwimmen und Marika konnte sich um sechs Sekunden auf 50 m Flossenschwimmen steigern.

Den Schluss bildete die Staffel, bei der 4x50m geschwommen werden. Bei den Mädchen startet hierfür Jill Wehmann, Jenny Wehmann, Jennifer Mehnert und Carolin Schramm. Sie erreichten den achten Platz. Bei den Jungen traten Phillip Nathrath, Thomas Oehlert, Georg Fischer und Daniel Noeske an den Start. Sie belegten Platz sechs.

Insgesamt sicher nicht der erfolgreichste Wettkampf, aber eine weitere gute Erfahrung vor allem für die jungen Sportler ist es allemal.

Delitzscher Finswimmer erfolgreich beim Tortenpokal in Leipzig

Zwei erste, sieben zweite Plätze und ein Bronzerang das ist die beeindruckende Bilanz der Delitzscher Finswimmer beim 6. Leipziger Tortenpokal, der am letzten Sonntag stattfand. Zu gewinnen gab es wieder leckere Torten für die besten Kombinationswertungen.

1ter Platz für Philipp NathrathDie erfolgreichsten Sportler waren Phillip Nathrath und Georg Fischer. Beide erkämpften sich in ihrer Altersklasse über 100m Streckentauchen (ST) den zweiten Platz. Phillip siegte zudem über die  50m Flossenschwimmen (FS) und  sicherte sich einen zweiten Platz bei den 100m FS. Dadurch verteidigte Phillip seinen ersten Platz im Zwischenstand der Sachsenliga Finswimming. Georg erkämpfte sich außerdem noch zwei weitere Silberränge über die Strecken  50m FS und ST. Einen sehr guten dritten Platz erzielte er bei den 100m FS, wobei  er sich um hervorragende drei Sekunden steigerte.

Auch Jenny Wehmann, Thomas Oehlert und Carolin Schramm konnten sich über Treppchenplätze sowie neue Bestzeiten freuen. Besonders Thomas bewies eindrucksvoll über 800m Flossenschwimmen mit einer Verbesserung von 13 Sekunden sein gesteigertes Leistungsvermögen.

Daniel Noeßke, Niclas Fröhlich und Lena Weber mussten sich gegen ein starkes Teilnehmerfeld in ihrer Altersklasse behaupten und zogen mit neuen Bestzeiten ins Mittelfeld ein.

Georg Fischer (ganz rechts) - Konzentration vor dem Start

Delitzscher Orientierungstaucher dominieren beim Lauf zur Sachenmeisterschaft

Eindrucksvoll stellten am Wochenende beim Olbapokal und damit beim 4.Lauf zur Sachsenmeisterschaft die Delitzscher Orientierungstaucher ihre Dominanz in Sachsen unter Beweis.

An dem vom Tauchclub Dresden-Nord am Olbasee in Kleinsaubernitz ausgerichteten offenen Wettkampf nahmen knapp 60 Starter aus sieben Vereinen teil.

Das beste Ergebnis erzielte Dirk Preuß bei den Herren in der Disziplin Fünf-Punkte-Kurs. Er absolvierte bei ca. 3 Meter Unterwassersicht die knapp 650m lange Strecke in 6:18 Minuten und distanzierte den Zweitplazierten Jacub Nemecek aus Prag mit 20 Sekunden. In der Sachsenwertung belegt Marco Rothe vom Tauchclub Delitzsch in dieser Disziplin Platz zwei.
Auch bei den Damen gingen der erste und zweite Platz durch Heike Preuß und Anne Theiß nach Delitzsch. Die Delitzscherin Annett Mäder, die sich bei diesem Wettkampf erheblich verbesserte, konnte sich in der Klasse weibliche Jugend ebenfalls über den Sieg freuen.

Ähnlich sah das Ergebnis bei der zweiten Einzeldisziplin M-Kurs aus, bei dem drei Wendebojen umrundet und eine Zielleine im Zentrum durchtaucht wird. Mit knapp zwei Minuten Vorsprung und nur einem Meter Abweichung siegte bei den Damen Heike Preuß vor Anja Streibhardt aus Jena und Anne Theiß, die damit Platz zwei in der Sachsenwertung belegte. Mit drei Meter Abweichung und in 6:11 Minuten durchtauchte Dirk Preuß die Zielleine und siegte vor Jacub Valnicek und Sven Schönherr aus Brandenburg. Auch Annett Mäder wiederholte ihren Sieg durch eine souveräne Übung und nur zwei Meter Abweichung.

Mit diesen Ergebnissen waren den Delitzschern Annett Mäder sowie Dirk und Heike Preuß der Gesamtsieg in der Olbapokalwertung nicht mehr zu nehmen.

Bei der Disziplin Short Distance Race wird auf eine 100m lange Strecke, mit maximaler Geschwindigkeit getaucht und die Zeit beim Berühren des Orientierungspunktes gestoppt. Bei der im KO-System ausgetragenen Disziplin qualifizierten sich Heike Preuß und Annet Mäder jeweils fürs Finale und gewannen dieses mit 0:54 Minuten und 1:08 Minuten. Bei den Herren musste sich Dirk Preuß im Halbfinale mit 0:47 Sekunden dem Tschechen und Gewinner dieses Rennens Jacub Nemecek geschlagen geben.

Gold und Silber bei den Europameisterschaften im Orientierungstauchen

Bis zum letzten Wettkampftag mussten die deutschen Orientierungstaucher auf einen Medaillenerfolg bei den 20. Europameisterschaften im ungarischen Gyekenyes warten.

Dabei hätte es fast am ersten von fünf Wettkampftagen in der Disziplin Mannschaftsorientierung nach Karte (MONK) mit einer Bronzemedaille geklappt. Bei dieser Disziplin werden die zu absolvierenden Kurse erst unter Wasser mit Winkelmesser und Lineal errechnet werden. Die für Deutschland startenden Heike Preuß (Tauchclub Delitzsch) und Kerstin Schmidt (TSC Rostock) lagen vor Erreichen des letzten Orientierungspunkts noch auf Platz drei, verfehlten diesen knapp und vergaben damit um nur acht Sekunden den dritten Platz. Der Sieg ging an das Damenteam aus Kasachstan vor Russland und Tschechien. Leider schieden die deutschen Herren mit Daniel Sonnekalb vom Tauchclub Delitzsch und Jan Zeggel vom TSC Rostock durch einen Schwimmfehler vorzeitig aus diesem Wettkampf aus.

Am zweiten Wettkampftag stand die Einzeldisziplin Sternkurs auf dem Programm. Als beste deutsche Dame platzierte sich Heike Preuß im 30-köpfigen Starterfeld auf Rang 12. Die Goldmedaille erkämpfte sich hier Ekatarina Polevaja aus Kazachstan. Dirk Preuß absolvierte den 667 Meter langen Kurs in 6:31 und wurde Zwölfter. Mit 6:03 Minuten belegte Jan Zeggel als bester Deutscher Platz neun.

Die bisher sehr guten Wettkampfbedingungen mit 2-3 Meter Unterwassersicht und keine Strömung verschlechterten sich bei der Disziplin Fünf-Punkte-Kurs. Es herrschte an diesem Wettkampftag starker Wind, der im Wettkampfgewässer neben hohen Wellen eine unberechenbare Strömung entstehen ließ. Mit diesen schwierigen Bedingungen kam am besten Daniel Sonnekalb zurecht. Er erkämpfte sich als bester Deutscher mit 5:55 Platz sieben. Der ukrainische Ausnahmeathlet Oleksandr Zolotov siegte nach dem Sternkurs erneut in einer Zeit von 5:32 Minuten. Heike Preuß beendete den 655 m lagen Kurs in 7:12  Minuten und belegte damit Platz zehn

Bei der letzten Einzeldisziplin, der 634 Meter lange M-Kurs, werden drei Wendebojen umrundet und eine Zielleine im Zentrum durchtaucht. Daniel Sonnekalb vergab durch zwei Meter  mit 2 Meter Abweichung vom Zentrum seine Medaillenchance und wurde Achter.

Den Höhepunkt und gleichzeitig den Abschluss der Europameisterschaften bildet die Mannschaftstreffübung, bei der sich jede Nation Chancen auf Edelmetall ausrechnet. Die deutschen Herren gingen als Titelverteidiger und als letzte der favorisierten Mannschaften an den Start. Zur großen Freude des Bundestrainers Hartmut Winkler aus Rostock absolvierten sie den Kurs superschnell und fehlerfrei und passierten die Zielleine nach dem 250 Meter langen Rückkurs mit nur einem Meter Abweichung. Diesem Topergebnis waren die Mitfavoriten aus Russland und der Ukraine nicht gewachsen und wurden auf die Plätze verweisen. Die deutschen Herren in der Besetzung Daniel Sonnekalb, Dirk Preuß, sowie Jan Zeggel und Uwe Etzien (beide Rostock) verteidigten damit ihren Europameistertitel von vor zwei Jahren in Tallin.

Die Delitzscher EM-Starter (Dirk und Heike Preuß, Daniel Sonnekalb - von links)

Von dieser Leistung angespornt gingen die deutschen Damen mit Babette Fürstenberg (TC Babelsberg), Kerstin Schmidt und Katharina Benck (TSC Rostock) sowie Heike Preuß an den Start. Sie durchtauchten den insgesamt 550 Meter langen Kurs in 6:09 Minuten und ebenfalls mit nur einem Meter Abweichung und gewannen überraschend nach der Ukraine und vor dem russischen Team den Vizeeuropameistertitel. Somit gingen am letzten Wettkampftag die Medaillenhoffnungen der Deutschen Orientierungstaucher trotz der harten Konkurrenz noch in Erfüllung.