
Bei den Europameisterschaften im ungarischen Gyékényes haben die Athleten des Tauchclub Delitzsch eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass sich das harte Training in der heimischen Förstergrube Sandersdorf bezahlt macht. Trotz starker internationaler Konkurrenz kehrten Marek Preuß und Wilfried Krause mit einer überragenden Medaillenausbeute von den Titelkämpfen zurück.
Die hervorragenden Sichtbedingungen unter Wasser von drei bis fünf Metern spielten den Präzisions-Spezialisten voll in die Karten. Matchwinner in den Jugendentscheidungen war Marek Preuß, der bei seiner letzten EM-Teilnahme im Nachwuchsbereich eine herausragende Form auf den ungarischen Wettkampfsee brachte. Auf dem anspruchsvollen Sternkurs ließ er der Konkurrenz keine Chance und sicherte sich souverän den Europameistertitel. Seine Zielgenauigkeit stellte er auch beim 5-Punktekurs unter Beweis, wo er ebenfalls Gold holte.
Im extrem schnellen Shortrace schrammte Marek nur knapp am Dreifach-Gold vorbei und erkämpfte den Vizemeistertitel. Komplettiert wurde seine starke Bilanz im MONK-Wettbewerb: Gemeinsam mit Louise Altenstein aus Jena ertauchte er sich den dritten Platz.
Ein besonderes Highlight folgte bei der Mannschaftstreffübung (MTÜ), die in Vierer-Besetzung absolviert wird. Neben dem Delitzscher Duo Wilfried Krause und Marek Preuß komplettierten Wenzel Schley aus Rostock und Johannes Böhme aus Dresden das schlagkräftige Team. Willi Krause übernahm dabei als erfahrene Führungsperson die anspruchsvolle Navigation in der technisch sehr schweren Variante B. Mit beeindruckender Genauigkeit steuerte er das Quartett durch den Kurs: Mit nur einem Meter Abstand zum Zentrum sicherte das Team ein herausragendes Ergebnis und belohnte sich im dichten Herren-Feld mit der Bronzemedaille.
Nach diesem krönenden Abschluss der Jugendkarriere hoffen wir, dass Marek im kommenden Jahr nahtlos an diese Top-Leistungen anknüpfen und den Sprung im Erwachsenenbereich erfolgreich meistern kann.