Drei Meistertitel für Delitzscher Orientierungstaucher

Drei Deutsche Meistertitel, vier Vizemeister und eine Bronzemedaille, das ist die hervorragende Bilanz der Delitzscher Orientierungstaucher bei dem ersten Lauf der Deutschen Meisterschaft, die am Wochenende am Olbasee in Kleinsaubernitz bei Niesky ausgetragen wurde.

Die Wettkampfbedingungen gestalteten sich für die knapp 100 Starter aus 11 Mannschaften mit wechselnden, böigen Winden und der daraus resultierenden unberechenbaren Strömung im See als sehr schwierig. So lagen besonders bei der Disziplin M-Kurs Freude und Leid dicht beieinander. Die in der Jugendklasse startenden Sebastian und Christian Fritzsche umrundeten die drei Bojen des 635 langen Kurs in respektabler Zeit, hatten aber im Ziel erhebliche Abweichung und mussten sich mit Platz fünf und sieben zufrieden geben. Auch die Delitzscher Damen verloren den Kampf gegen die wechselnden Strömung. Karin Babetzki belegte mit drei Meter Abweichung Platz vier und Yvonne Vogel Platz sieben. Heike Preuß konnte den Punkteabzug ihrer Abweichung mit der schnellsten Zeit in der Damenkonkurrenz kompensieren und wurde Vizemeisterin. Ebenfalls eine Silbermedaille in dieser Disziplin ging an mit 5:57 Minuten und 2 Meter Abweichung an Daniel Sonnekalb. Dirk Preuß belegte trotz erheblicher Abweichung noch Platz sechs.

Die Strömung besser im Griff hatten die zwei Delitzscher Teams bei der Mannschaftstreffübung. In der Besetzung Babetzki, Vogel, Preuß und Theiß siegten die Delitzscher Damen vor den Mannschaften aus Babelsberg und Greiz. Die Delitzscher Herren mit Christian und Sebastian Fritzsche, Daniel Sonnekalb und Dirk Preuß legten mit diesem Ansporn in der schnellsten Schwimmzeit und drei Meter Abweichung eine fast perfekte Übung hin und ließen sich den Sieg nicht mehr nehmen. Platz zwei ging an den TSC Rostock und Dritter wurde der TC Jena.

In der zweiten Einzeldisziplin dem Fünf-Punkte-Kurs stellte Sebastian Fritzsche seine sehr gute Gesamtleistung mit Platz zwei unter Beweis. Sein Bruder Christian vergab wertvolle Zeit beim Suchen eines Orientierungspunktes und belegt Platz acht. Souverän und ohne zu Suchen absolvierte Heike Preuß den 650m langen Kurs in 7:22 und wurde somit Deutsche Meisterin. Die Bronzemedaille ging mit 7:50 Minuten an Yvonne Vogel.

Bei den Herren verpasste Dirk Preuß um zwei Sekunden mit Platz vier einen Medaillenrang. Seinen zweiten Vizemeistertitel erkämpfte sich in der Zeit von 6:24 Minuten Daniel Sonnekalb hinter Jan Zeggel von TSC Rostock.

Der zweite Lauf der Deutschem Meisterschaften wird vom Tauchclub Delitzsch e.V. ausgerichtet und findet am 9./ 10.7.05 im Strandbad Sandersdorf statt. Nach diesem Lauf wird der Bundestrainer Hartmut Winkler sein Nationalteam für die Weltmeisterschaft in Österreich berufen.

Länderpokal 2005

Am 5.März schickten acht Bundesländer ausgewählte Flossenschwimmer beim sogenannten Länderpokal an den Start. In diesem Jahr qualifizierte sich auch eine Sportlerin des Tauchclubs Delitzsch e.V., das Land Sachsen zu vertreten.

Annett Mäder startete in Ihren Spezialstrecken 100 Meter DTG und 400 Meter DTG (DTG = Drucklufttauchgerät). Hierbei wuchs Annett über sich hinaus. Auf den 400 Metern verbesserte sie ihre Bestzeit um acht Sekunden und errang mit einer Top-Zeit von 4.05 Minuten den Rang 3. Auch auf den 100 Metern erkämpfte sich Annett den dritten Platz.

In der Gesamtwertung belegten die Junioren den ersten Platz und die Jugend erreichte Platz 4. Also ihr sächsischen Flossis: Macht weiter so!

Bozi Dar 2005

Da Taucher das Wasser nicht nur im flüssigen Aggregatzustand sehr schätzen, fuhren auch in diesem Jahr wieder Mitglieder des Tauchclubs Delitzsch e.V. nach Bozi Dar zum Winterlager. Das ist ein kleiner Ort direkt hinter der tschechischen Grenze.

Unseren Befürchtungen ,dass wir möglicher Weise wegen Schneemangel wandern gehen müssen, anstatt Ski zu fahren, wurden bald von Schnee begraben. Denn es schneite und schneite und schneite, so dass wir meist gute Bedingungen zum Ski fahren hatten.

Ein kleiner Höhepunkt bei unseren Ski-Touren war die Tagestour zu einer Berghütte dem Restaurant Orion. Am Vormittag etwa 10.15 Uhr ging es ab in den Schnee und pünktlich zum Mittag hatten wir den Berg erklommen und trafen in der Hütte ein. Nach einer dortigen Stärkung machten wir uns wieder auf den Weg zurück nach Bozi Dar zu unserer Pension.
Wenn es das Wetter zuließ, nutzten wir abends die Freizeitmöglichkeiten in Bozi Dar. Diejenigen die mit Abfahrtsski vertraut waren, fegten die Piste herunter, doch die meisten schlidderten auf übergroßen Reifen eine Schneebahn herab. Dies nennt sich Snowtubing (Von uns auch liebevoll „Reifenrutschen“ genannt.). Doch zum Glück gab es auch viele Gaststätten und unseren Aufenthaltsraum, in denen man es sich mit einem warmen Getränk wieder aufwärmen konnte.

Da Schneeverwehungen am Mittwoch eine schöne Ski-Tour unmöglich machten und Bozi Dar nur wenig Freizeitangebote für schlechtes Wetter hat, war eine Fahrt nach Karlsbad der Jugend eine willkommene Abwechslung. Da Karlsbad ein Kurort ist, gibt es dort viele sehenswürdige Örtlichkeiten. Nach einem Besuch im beheizten Freibad, wurden diese mittels eines Stadt-Fragen-Spiel im Schnelldurchgang erkundet. Zwei Gruppen der jugendlichen Nachwuchstaucher zogen je mit einem Stadtplan ausgestattet los, um einige der Sehenswürdigkeiten ausfzusuchen und Fragen zu diesen zu beantworten. So mussten sie zum Beispiel herausfinden, wie viele goldene Kuppeln die Russische Kathedrale hat oder wie hoch die heiße Quelle der Kollonnaden austritt.

Als kleinen Abschluß der Ski-Woche bewiesen sich die Jugendlichen morgens bei einem kleinen Wettlauf, wobei alle zeigen konnten in wie weit sie die Langlauf-Technik wieder verinnerlicht hatten.

Die Tage vergingen wie im Fluge, bald war es Samstag, und wir mussten wieder abreisen.
Ich denke, ich spreche für alle, wenn ich sage: Es war eine wirklich schöne Zeit und wir freuen uns schon auf nächstes Jahr und hoffen, dass eine Fahrt nach Bozi Dar wieder möglich sein wird.

Weihnachtsbowlen 2004

Am 21.Dezember 2004 um 17.00 Uhr trafen sich die Nachwuchstaucher des Tauchclub Delitzsch e. V. im Capitol in Delitzsch zum alljährlichen Weihnachtsbowlen.

Auch wenn das beste Mädchen und der beste Junge mit einem Pokal geehrt wurden, stand an diesem Abend nicht das Siegen im Vordergrund, sondern, mal eine ruhige Kugel zu schieben, und der gemeinsame Spaß.

Unsere zwei Bahnen, die wir zur Verfügung hatten, wurden dieses Jahr zum ersten Mal nach Generationen aufgeteilt. Auf Bahn 2 schleuderte die Jugend Ü16 ihre Kugel nach hinten. Und auf Bahn 1 übten sich unsere Kleinsten darin, die Kugel ins rollen zu bringen.

Sieger bei den Jungen wurde Christian Schanz, wie bereits in den zwei Jahre zuvor. Und bei den Mädchen triumphierte dieses Jahr Klaudia Wengler. Als Jüngster hatte Max Schwarze mit seinen fünf Jahren gegen die Großen natürlich keine Chance. Er erhielt als Trostpreis unseren Super Pingu.

Den Abend haben wir dann in gemütlicher Runde bei einem Abendessen ausklingen lassen. Und wir freuen und jetzt schon auf nächstes Jahr.

Kinder- und Jugendwochenende 2004

Das diesjährige Kinder- und Jugendwochenende wurde am  26. und 27. Juni auf der Tauchbasis des Tauchclub Delitzsch veranstaltet. Aus der Sicht eines Übungsleiters muss ich sagen, dass die Veranstaltung dieses Jahr geprägt war, von einem Generationswechsel der sich in der Sportgruppe vollzieht, was sich auch durch ein Kommen und Gehen während des Wochenendes bemerkbar machte. Die „älteren“ (16-18), die z. T. noch im Prüfungs- oder Klausurenstress standen und die „jüngeren“(7-11), die  dieses Jahr das erste Mal an der Veranstaltung teilnahmen.

Am Freitagabend hat die „alte“ Truppe ein Abschieds-Grillen organisiert, da nach diesem Sommer sich einige vorerst vom Verein verabschieden müssen, weil ihr Ausbildungsplatz viele Kilometer entfernt liegt. Der Abend war trotz allem geprägt von Spaß und Erinnerungen an „alte“ Zeiten, und dem Zahlenspiel, das uns bereits letztes Jahr viel Freude bereitet hat.

Erst an nächsten Morgen reisten unsere Nachwuchssportler an. Gemeinsam hatten wir jede Menge  Spaß bei vielerlei kleinen Spielen und Wettkämpfen. Besonders beim Tischtennis – Turnier bei dem der Übungsleiter einigen Herausforderungen standhalten musste, und wobei die Spielweise zum Teil dem Federballspielen gleich kam.
Ein besonderes Highlight für die Kleinen war der Sprung ins kalte Nass MIT TAUCHERANZUG. (Da das Wasser war zu kalt für ein einfaches baden gehen.) Ausgestattet mit Schnorchel und Maske wurde dann die Unterwasserwelt des Sees erkundet. Die kleinen „Pinguine“ waren begeistert von der Vielzahl der Rotfedern, der Größe der Karpfen und den vielen Dingen, die sie sonst noch nie gesehen hatten.

Die Sieger der Spiele und Wettkämpfe, die am Morgen stattfanden, wurden vor dem Kaffee mit kleinen Preisen ausgezeichnet. Nach dem Kaffee hatten die Kinder Zeit für sich, diese verbrachten sie mit rudern, Tischtennis spielen oder auf dem Spielplatz. Am Abend wurde gegrillt und danach machte man es sich am Lagerfeuer gemütlich, bis es Zeit fürs Bett war.

Am Sonntagmorgen kam dem Spieldrang der Kinder ein Regenschauer dazwischen, deshalb zogen wir uns in unseren Aufenthaltsraum zurück und vertrieben die Zeit mit Gesellschaftsspielen. Zu unserem Glück riss nach dem Mittagessen der Himmel wieder auf, so dass sie ausgestattet mit Taucheranzügen nochmals im Wasser herumtollen konnten.
Erst durch den Geruch von leckerem Kuchen konnte man sie wieder aus dem Wasser locken.
Nach dem Vesper sollte das Kinder – und Jugend – Wochenende für dieses Jahr vorüber sein. Viel zu schnell ging das Wochenende vorbei, der einzige Trost für die Nachwuchssportler war die Vorfreude auf das nächste Jahr.

Auch ich freue mich bereits auf das nächste Jahr und möchte nochmals allen danken, die den reibungslosen Ablauf des Wochenendes ermöglicht haben.

Anne Theiß

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