58. Werdaupokal: Pokal geht nach langer Zeit wieder nach Delitzsch

Am vergangenen Wochenende fand in Pahna bei Frohburg der Traditionswettkampf um den 58. UC-60-Werdaupokal statt. Knapp 40 Starter aus acht Mannschaften gingen an den Start und mussten sich dabei mit anspruchsvollen Bedingungen auseinandersetzen. Die Unterwassersicht lag bei nur rund 1,5 Metern, die Wassertemperatur betrug 18 Grad.

Wie anspruchsvoll die Bedingungen waren, zeigte sich besonders in der Disziplin MONK. Die Abkürzung steht für Mannschaftsorientierung nach Karte. Dabei erhalten die Sportler zum Start eine Karte, auf der die Orientierungspunkte und deren Reihenfolge eingezeichnet sind.

Unter Wasser werden die Strecken anschließend mit Winkel- und Entfernungsmesser vermessen und abgeschwommen. Bis auf den Zielpunkt liegen alle Orientierungspunkte unsichtbar unter Wasser. Um nachzuweisen, dass ein Punkt tatsächlich erreicht wurde, muss dort mit einer Zange ein mitgeführtes Plättchen gelocht werden. Der „nichtrechnende“ Sportler im Team wird deshalb scherzhaft auch als Schaffner bezeichnet. Von 17 gestarteten Monkpaaren erreichten lediglich fünf das Ziel. Darunter war auch das Geschwister-Duo Heike und Dirk Preuß, das sich nach vielen Anläufen in den letzten Jahren diesmal über den ersten Platz freuen konnte. Das zweite Delitzscher Monkpaar mit Willi Krause und Marek Preuß suchte den Zielpunkt etwas zu lange und landete am Ende auf dem undankbaren vierten Platz.

In der 4×100-Meter-Schnelltauchstaffel lief es für die Delitzscher anschließend noch besser. Das Team zeigte eine fehlerfreie Leistung und sicherte sich damit den ersten Platz.

Richtig gut lief es für die Delitzscher auch im 5-Punkte-Kurs. Alle Starter absolvierten den Kurs vollständig und konnten sich über Podestplätze freuen. Marek Preuß siegte bei der männlichen Jugend, Heike Preuß bei den Damen und Willi Krause bei den Herren. Mit dem dritten Platz von Dirk Preuß wurde das Herrenergebnis abgerundet.

Über die Platzierung in der Pokalwertung entschied am Sonntag die Mannschaftskomplexübung (MKÜ) mit Armkompasselementen. Hier zeigten die Delitzscher, dass sie echte Allrounder sind, und sicherten sich auch in dieser Disziplin den Sieg. Damit stand gleichzeitig der Gesamtsieg in der Pokalwertung fest.

Damit geht ein überaus erfolgreiches Wettkampfwochenende zu Ende. Trotz der schwierigen Sichtverhältnisse überzeugten die Delitzscher in allen Disziplinen, und der Riesenpokal für den Gesamtsieg ging nach langer Zeit endlich mal wieder nach Delitzsch.